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Schulstart, Schultüte, Einschulung
Der Ranzen steht bereit, die Schultüte platzt fast aus allen Nähten, und im Kinderzimmer mischt sich Vorfreude mit einem leisen Kribbeln im Bauch. Für Schulanfänger beginnt ein großes Abenteuer. Doch wie gelingt der Übergang von der Kita in die Grundschule stressfrei und mit Rückenwind?
Unsere Checkliste zeigt, auf welche Hürden Familien verzichten können und mit welchen einfachen Schritten euer Kind gestärkt, sicher und voller Freude in die Schulzeit startet.
Das sollten Eltern lieber sein lassen
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Vater, Tochter, Familie, Alleinerziehend, Schulkind
- Verkneift euch den klassischen Hinweis auf den „Ernst des Lebens“, der mit Schuleintritt beginne, und ähnliche Drohszenarien. Sie irritieren Schulanfänger:innen. Die Einschulung ist ein großes Fest, ein neuer Lebensabschnitt für Kind und Familie. Schule kann ganz viel Spaß machen. Und das dürfen Eltern ihren Kindern ruhig vermitteln und sie in ihrer Vorfreude unterstützen.
- Gerade wenn die eigene Schulerfahrung nicht die beste war, sollten Eltern sich davor hüten, ihre Erlebnisse oder Ängste unbewusst auf das Kind übertragen. Besser ist es, zu reflektieren: Was lief in meiner Schulzeit nicht gut, was hätte ich mir gewünscht? „Die Einstellung der Eltern kann Kinder stark beeinflussen – eine wohlwollende, positive Einstellung der Einrichtung Schule gegenüber macht den Übergang leichter“, sagt Schabram.
- Nicht lesen, schreiben oder rechnen üben, bevor die Schule losgeht! Stärkt das Vertrauen eurer Kinder in die eigenen Fähigkeiten, auch und gerade dann, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. Ermutigt den Nachwuchs, die Sache selbst anzugehen. „Das kriegst du alleine hin.“
- Verzichtet auf das „Elterntaxi“. Bringt die Kinder nicht mit dem Auto zur Schule, denn sie sitzen ohnehin schon zu viel. Mit dem Rad, Roller oder zu Fuß lässt sich der Schulweg zur Grundschule in den allermeisten Fällen gut bewältigen.
Das sollte gut klappen:
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Schule, Lernen, Hausaufgaben, Schulkind, Home Schooling
- Sich selbst anziehen, bzw. umziehen: Durch den Wechsel von Alltagskleidung zum Sportoutfit geht viel Zeit für den heiß geliebten Sportunterricht flöten und Lehrer:innen können nicht an allen Ecken unterstützen.
- Den Schulranzen packen: Was brauche ich für meinen Schultag? Was muss mit? Das Frühstück einpacken – und ein nicht verzehrtes Pausenbrot nach der Schule zuhause wieder auspacken, bevor sich der Inhalt der Brotdose verselbständigt.
- Sachen zusammenhalten: Hefte, Stifte, Lineal, Trinkflasche. Jede Woche ist das Mäppchen weg? Das wird teuer! Bringt eurem Kind bei, auf seine Sachen aufzupassen und dafür zu sorgen, dass es das, was es braucht, auch dabei hat.
- Kleines Detail, großer Effekt: Wer allein seine Schnürsenkel binden kann, ist weit vorne. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu üben, wie die Schleife funktioniert. Damit ist ein Kind unabhängig – ob nach dem Sportunterricht, auf dem Schulhof beim Fußball oder beim Fangen.
- Stift halten: Rutscht der Stift immer wieder durch die Finger? Kann das Kind den Drei-Punkt-Griff? Als Unterstützung gibt es dreieckige Stifte oder Stiftaufsätze, die das Abrutschen verhindern.
- Schulweg gut einüben: Wo geht’s lang und wie lange brauche ich dafür? An welchen Stellen lauern im Straßenverkehr Gefahren? Mit ausreichend Übung werden eure Erstklässler:innen die Strecke bald auch ohne eure Begleitung zusammen mit Nachbarskindern bewältigen können.