Das Kleinmuseum zur Geschichte der Bremer Kaisenhäuser ist von April bis Oktober, immer 14-tägig an Sonntagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können kann das Museum besucht werden, während Mitarbeiter:innen Fragen beantworten und das kleine Garten-Café mit selbst gebackenem Kuchen geöffnet ist.
Zu entdecken sind Exponate aus der Nachkriegszeit ab 1945 und dem Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre. Eine Fotoausstellung im Eingangsbereich zeichnet auf zwölf Tafeln den Weg von Not und Behelfsheimen bis zum Leben in den Kaisenhäusern und den späteren Konflikten um deren Abriss nach. Originalstücke wie Bollerwagen oder Wasserbehälter sowie ein erhaltenes Dachschlafzimmer veranschaulichen den Alltag jener Zeit. Schwerpunkt ist die Aufbauleistung der Nachkriegsgeneration.
Von November bis März ist das Museum aufgrund der Lage mitten im Parzellengebiet Waller Feldmark geschlossen. Über das Geschichtsarchiv des Kulturhaus Brodelpott ist das Team dann für Recherchen oder einen Blick ins Fotoarchiv erreichbar.
